Durch das Pflanzen größerer Pflanzen können Sie zwei Effekte erzielen: die dominierende Zone unseres Blumenbeets schaffen oder seinen Hintergrund auf interessante Weise gest alten. Im Gegensatz zu klassischen Zierstauden wie Rittersporn oder Lilien sind diese stattlichen Stauden relativ pflegeleicht und werden 1,5 bis 2,5 Meter hoch. Die Riesenpflanzen bestechen oft nicht nur mit ihren großen, kerzenförmigen Blütenständen in Kerzenform oder lockeren Dolden und Rispen, sondern auch mit attraktiven Blättern. Außerdem verzaubern uns hochgewachsene Stauden mit ihrer natürlichen Schönheit. Ihre Größe geht mit einer langen Wachstumsphase einher – im Sommer oder sogar im Herbst erreichen sie ihre volle Blüte.Einige große Stauden schmücken den Garten auch im Winter: Angelikas Triebe sind lang mit runden Blütenständen geschmückt, und Mädesüß Filipendula 'Venusta' behält rote Blütenstandsrispen. Diese Exemplare nur im zeitigen Frühjahr schneiden
Riesenstauden für schattige Plätze
Aruncus-Waldstaude und Ligularia-Zunge wachsen an schattigen und feuchten Stellen, bevorzugt am Rand eines Teiches. In sonnigen Beeten blühen die bis zu 2,5 Meter hohe Macleya bokonia (oblans), die schmalblättrige Weidenröschen-Sonnenblume Helianthus salicifolius und die Crambe cordifolia, deren weiße Blütennerven in 1,8 Meter Höhe flattern. Die Bereiche um die Teiche und feuchte Standorte werden von Gunners Parzeplins mit riesigen, bis zu 3 Meter hohen, stacheligen Blättern gut vertragen. Für den Winter sollten die Rhizome dieser Staude mit einer dicken Laubschicht bedeckt werden.
Der Höhenunterschied benachbarter Stauden sollte nicht zu groß sein, wenn wir eine harmonische Komposition wünschen.Neben der Höhe der ausgewählten Arten sollten auch deren Ansprüche berücksichtigt werden, insbesondere wenn wir ein kleines Rabattgebiet haben. Ausgewählte Stauden können interessante Elemente im Hintergrund des Hinterhofgartens sein oder als schützende Hecke an der Gartengrenze dienen
Anbaubedingungen für GroßstaudenHohe Stauden gedeihen am besten auf normalem Gartenboden mit ausgewogenen Nährstoffverhältnissen. Der Boden sollte regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt werden, da seine unzureichende Feuchtigkeit die größeren Blätter zum Welken bringt. Eine fünf Zentimeter dicke Rindenschicht schützt das Substrat vor übermäßiger Wasserverdunstung und reduziert häufiges Gießen. Bei Bokonia nehmen im ersten und zweiten Jahr stark wachsende Ausläufer und dicke Wurzeln eine Fläche von mehreren Quadratmetern ein. Andere Arten sind weniger ausladend, haben aber riesige Blätter, wie Gunnera oder Modrak. Solche Riesen sehen am besten in großen Gärten aus, wo Sie ihre Schönheit frei zeigen können, ohne die Entwicklung anderer kleinerer Pflanzen zu riskieren.