Braunfäule an Kernbäumen wird durch Monilinia fructigena verursacht, die am häufigsten Apfel- und Birnenbäume befällt, während Steinbäume, also Pflaumen, Pfirsiche, Kirschen und Kirschen, unter dem Pilz Monilinia laxa leiden. Braunfäule tritt auch an Hasel auf und wird durch Monilinia coryli verursacht.
Symptome und Ursachen der Krankheitsentstehung
" Das erste Symptom ist Braunfäule auf der Oberfläche der Frucht. An der Verfärbungsstelle erscheinen nach einiger Zeit stecknadelkopfgroße Cremekissen, meist konzentrisch angeordnet.Auf ihnen bilden sich Sporen, die andere Früchte infizieren, die beim Verrotten, Fallen oder Trocknen als sogenannte am Baum verbleiben Mumien. Im Frühling bilden sich die Cremekissen auf den Mumien neu, Sporen lösen sich von ihnen und der Kreislauf wiederholt sich. "
" Bei Steinbäumen kommt es durch Befall mit Braunfäule zusätzlich zu Brandflecken an Blüten und Ästen. Befallene Blüten sterben schnell ab und werden braun. Bei günstigen Luftfeuchtigkeitsbedingungen kann die Krankheit innerhalb weniger Tage zum Absterben aller Blüten und jungen Zweige führen. Von Blüten breitet sich die Infektion auf Triebe aus und besetzt manchmal ältere Zweige mit getrockneten Blättern. Der Pilz überwintert in Mumien und Cremekissen auf infizierten Ästen. "
Krankheit wird begünstigt durch hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur um die 20-25°C. Früchte sind dort kontaminiert, wo die Haut aufgrund von Insektenfraß, Hagel oder anderen mechanischen Einwirkungen reißt.
Prävention
Der Kampf gegen die Braunfäule beinh altet das Sammeln und Vernichten von Mumien, die im Winter auf infizierten Bäumen verbleiben. Sie müssen auch den Boden von gefallenen faulen Früchten befreien. Sie sollten nicht auf den Kompost geworfen werden, da die freigesetzten Sporen mit dem Wind auf gesunde Pflanzen übertragen werden. Befallene Triebe herausschneiden und die Schnittstellen mit Gartensalbe bestreichen
Bei Apfel- und Birnbäumen empfiehlt sich eine chemische Behandlung nach dem Fruchtaustrieb im Juni, zB mit Pomarsol Forte 80 WG, Sadoplon 75 WP oder Kaptan 50 WP. Im Gegensatz dazu ist bei Steinbäumen die beste Zeit zur Bekämpfung der Braunfäule vor und nach der Blüte. Sie können verwenden: Baycor 25 WP, Miedzian 50 WP, Punch Bis 400 EC oder Topsin M 500 SC. Bei Bedarf werden Behandlungen an Pflaumen auch nach der Blüte und um die Juli-/Augustwende durchgeführt. Bei Hasel wird ab der zweiten Maihälfte mit folgenden Präparaten gespritzt: Dithane M-45 80 WP, Pomarsol Forte 80 WG oder Sadoplon 75 WP.